18-teilige Serie "Frankreichs mythische Orte"
Geschrieben von: Stefan Hesse   
Montag, den 07. Mai 2012 um 06:01 Uhr

Eilmeldung

Morgen, am Montag, den 7. Mai, 17:30 Uhr,  beginnt auf dem deutsch-französischen Kulturkanal Arte die 18-teilige Serie "Frankreichs mythische Orte", eine Reise mit dem Fotografen Emmanuel Laborde durch die kulturgeschichtlich reizvollsten Dörfer in Frankreich.   Und zum Auftakt am 7. Mai geht es in das bretonische Dorf Locronan! Ein zweites bretonisches Dorf, das mit der Artus-Sage verbundene Paimpont, wird am 15. Mai, 17:30 Uhr, vorgestellt.   Die weiteren 16 Sendetermine erfahren Sie im Arte-Programmkalender für den Monat Mai http://www.arte.tv/de oder http://www.arte.tv/fr   Den ganzen Text des neuen SBG-Newsletters lesen Sie im Artikel.

Ich wünsche Ihnen einen spannenden Wahlabend!

Bien cordialement / Herzliche Grüße / Gwellañ gourc´hemennoù

Ihr Ingo Kolboom

Präsident der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft e.V.

 

 
SBG-Newsletter 6/2012 des Präsidenten
Geschrieben von: Stefan Hesse   
Montag, den 07. Mai 2012 um 06:04 Uhr

Liebe Mitglieder und Freunde der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft, chers amis, chères amies,

wenn die meisten von Ihnen diese E-Mail heute Abend oder später gelesen haben werden, wird das Rennen um die französische Präsidentschaft gelaufen sein. Was auch immer der Ausgang ist, danach wird Frankreich nach einem hoch polemischen und polarisierten Links-Rechts-Wahlkampf wieder in der Realität ankommen.

Die französischen Parteien stehen für eine andere politische Kultur. In Frankreich finden wir ein traditionelles Links-Rechts-Schema, mit Extremen auf beiden Seiten. In Frankreich gibt es das Ideal der politischen Mitte nicht (mehr). Gleichwohl spielt sich diese Links-Rechts-Spaltung in einem übergeordneten nationalen Konsens’ ab, der vom "magischen Dreieck" Staat-Nation-Republik regiert wird. Franzosen sind vor allem republikanisch. Das ist ein Konsens, in dem sich alle Parteien wiederfinden, auch der rechtsextreme Front National. Es ist ein Bekenntnis zur Republik Frankreich. Und vergessen wir nicht, die Republik ist ein Erbe der Französischen Revolution. Daher haben auch die Konservativen aus deutscher Sicht oft auch "linke" Ansichten: Sie stellen den Staat in den Mittelpunkt, sie wollen die Wirtschaft regulieren. Dies ist auch ein Erbe des Gaullismus nach dem zweiten Weltkrieg. Alle Parteien stimmen darin überein, dass die Republik stark und wehrhaft sein soll.

Nachdenkenswert bleiben für mich die anti-europäischen und auch anti-deutschen Töne, die vielerorts in der Schlacht um Wählerstimmen angeschlagen wurden und wenig Widerspruch erhielten. Dass Deutschland in den Wahlkämpfen immer wieder thematisiert wurde, hat aber weniger mit Deutschland selbst zu tun. Grundsätzlich hat Frankreich ein ambivalentes Verhältnis zu Deutschland, denn es definiert sich in seinem Selbstbild auch über seinen deutschen Nachbarn. Seine eigene vermeintliche Größe oder Schwäche sieht es im Spiegel vermeintlicher deutscher Größen oder Schwächen. Angst oder Bewunderung gegenüber Deutschland sind weniger eine Aussage über das andere Land als über das eigene. Frankreich fühlt sich immer noch als eine ganz besondere Macht, die mit der Frage kokettiert: „Sommes-nous encore une grande puissance?“ („Sind wir noch eine Großmacht?“) Aber wer sich als etwas Besonderes fühlt, der ist es nur im Vergleich oder im Gegensatz zu anderen. Da bleibt als ebenbürtiger Konkurrent in Europa nur Deutschland übrig. Nur an Deutschland kann Frankreich sich reiben.

Das aktuelle Frankreich befindet sich in einer Krisensituation, die auch eine Krise des Selbstbildes ist. Was dazu führte, dass die verschiedenen politischen Kräfte sich erneut ihrer Vexierbilder von Deutschland in oft widersprüchlicher Weise bedienten. In diesem Fall sehen alle ein starkes Deutschland, aber mit unterschiedlicher Lesart. Für die einen ist es Vorbild, für die anderen ein Hegemon. In beiden Fällen aber ist es Nähe. Dieser ambivalenten Nähe konnten sich auch nicht die Sozialisten entziehen. Einerseits verwahrten sie sich gegen das „Merkozy“-Tandem und griffen mit deutschkritischen Bemerkungen bedauerlich tief in die Klischee-Kiste. Andrerseits holte François Hollande den SPD-Chef Sigmar Gabriel nach Paris zu einem gemeinsamen Wahlkampfauftritt.

Für uns als Bobachter von außen und von innen bleibt die Verpflichtung, unabhängig von den jeweils Regierenden an der Nähe unserer beiden Gesellschaften, an einem exemplarischen Europa von unten zu arbeiten. Die meisten von uns, besonders die Jüngeren, haben sich an eine quasi selbstverständliche Nachbarschaft gewöhnt. Doch wir vergessen allzu leicht, dass diese Nähe weder eine historische Selbstverständlichkeit ist, noch ist sie mit einem Garantiesiegel versehen. Und wie brüchig diese Nähen selbst im "alten Europa" sind, hat nicht zuletzt das Beispiel Griechenland aufgezeigt ...

Lassen Sie mich an dieser Stelle aus der Dankesrede zitieren, die der 81-jährige französische Philosoph Michel Serres hielt, als er am 3. Mai in Köln den Meister-Eckhart-Preis in Empfang nahm:

Ich habe als Kind unter den Tragödien, die unsere beiden Völker zu Gegnern machten, so sehr gelitten, dass es mir nicht möglich war, Deutsch zu lernen, eine Sprache, die ich dennoch später zu lieben, zu respektieren und zu bewundern vermochte. Meine frühen Lebensjahre wurden von diesem Konflikt und denjenigen, die ihm vorangingen und nachfolgten, zutiefst berührt. Mehrere abscheuliche Kriege haben meinen Körper, meine Knochen, mein Fleisch und mein Blut geformt und meine Seele nach Frieden streben lassen.

(...)

Seit 60 Jahren herrscht ein historisch seltener Frieden in Westeuropa, der aus Hass hat Freundschaft werden lassen. 85 Prozent der hier geschlossenen binationalen Ehen vereinen französische und deutsche Partner. Jedes Mal, wenn ich mich nun von Frankreich in Ihr Land begebe, überschreite ich die Scheidelinie, welche einst die Grenze zwischen uns zog. Inzwischen ist sie unscheinbar geworden und es gibt weder Wächterhäuschen noch Grenzbeamte. Dies ist im Gefühl des Augenblicks ein paar Tränen wert, und ich kann nicht umhin zu weinen.

Ich bin stolz, der Generation anzugehören, die Vorbildern wie Adenauer oder Schumann folgt, welche sich ihr Leben lang dafür einsetzten, zwei von Schlachten zerrissene Länder einander wieder näher zu bringen – Schlachten, die viele für kollektiven Suizid halten. Aus vielerlei Gründen, aber vor allem getragen von dieser pazifistischen Grundeinstellung, zeige ich mich Ihnen als überzeugter Europäer.

Doch voller Ungeduld träume ich heute von dem nächsten folgerechten Schritt, nämlich der Verschmelzung. Gemeinsam sollten wir den nächsten Entwicklungsschritt der Europäischen Union angehen. Ich wünsche mir eine vollständige Vereinigung von Deutschland und Frankreich oder vielmehr der Deutschen und der Franzosen.

(...)

Lassen Sie uns gemeinsam wirken, um einer neuen Form des Zusammenlebens und des menschlichen Daseins zum Durchbruch zu verhelfen. Meine Vorstellung einer Verschmelzung kann und will ich nicht alleine mit Leben erfüllen. Wir leben nicht mehr in Zeiten, in denen Gesetzgeber, Schriftsteller oder einsame Denker dem Volk, für das sie zu sprechen glauben, ihre Vorstellungen überstülpen können. Ich träume daher nicht von einer Verschmelzung von Deutschland und Frankreich als zwei Nationen mit je eigenen Grenzen und Regierungen. Ich möchte also keine neue Karte entwerfen, da der reale Raum einen Ort der Ausgrenzung darstellt, sondern eine neue Verbindung herstellen zwischen Deutschen und Franzosen, noch besser, zwischen Rheinländern, Bretonen, Bayern, Elsässern … in Form eines virtuellen Raumes, in dem wir alle einander zu jeder Zeit begegnen können. (http://www.fr-online.de/kultur/michel-serres-dankesrede--plaedoyer-fuer--frallemagne-,1472786,15115030,item,1.html)

Ergänzen möchte ich dieses Zitat mit einem anderen aus dem Interview, das Michel Serres am 4. Mai der Frankfurter Rundschau gab:

Merkel und Sarkozy spielen in meinem Konzept keine Rolle. Es sei denn, sie heiraten. Meine Idee ist es nicht, zwei Nationen zu vereinigen, sondern Millionen von Menschen. Es geht nicht um Regierungen, Institutionen oder Nationen, sondern um die Individuen. Die Idee einer Nation ist eine alte Vorstellung für die Organisation von Gesellschaften und zudem eine gefährliche Idee, die für viele Kriege verantwortlich ist. Der Nationalgedanke hat uns nur gegeneinander aufgebracht. (http://www.fr-online.de/kultur/meister-eckhart-preis-fuer-michel-serres--wir-muessen-alles-neu-erfinden-,1472786,15114498.html)

Vielleicht kann unsere Sächsisch-Bretonische Gesellschaft e.V. ein kleiner Akteur in diesem europäischen Plädoyer für „Frallemagne" sein?

Zum Schluss noch eine Eilmeldung, die der eigentliche Grund meines heutigen E-Mail-Newsletters ist. Morgen, am Montag, den 7. Mai, 17:30 Uhr, beginnt auf dem deutsch-französischen Kulturkanal Arte die 18-teilige Serie "Frankreichs mythische Orte", eine Reise mit dem Fotografen Emmanuel Laborde durch die kulturgeschichtlich reizvollsten Dörfer in Frankreich. Und zum Auftakt am 7. Mai geht es in das bretonische Dorf Locronan! Ein zweites bretonisches Dorf, das mit der Artus-Sage verbundene Paimpont, wird am 15. Mai, 17:30 Uhr, vorgestellt.  Die weiteren 16 Sendetermine im Wonnemonat Mai erfahren Sie im Arte-Programmkalender unter: http://www.arte.tv/de oder http://www.arte.tv/fr

Ich wünsche Ihnen einen spannenden Wahlabend!

Bien cordialement / Herzliche Grüße / Gwellañ gourc´hemennoù

Ihr Ingo Kolboom

Präsident der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft e.V.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 07. Mai 2012 um 06:13 Uhr
 
Exkursion zum Sprachenfrühling in die Bretagne
Geschrieben von: Stefan Hesse   
Donnerstag, den 12. April 2012 um 06:37 Uhr
4. Austausch zwischen der LOVANIA Akademie Leipzig und UCO Guingamp

Wieder einmal war es so weit: Gefördert vom OFAJ/DFJW reisten 6 Studenten der Seminargruppe Fremdsprachenkorrespondenten 5 (Freko 5) und ein Betreuer der LOVANIA Akademie vom 09. bis 16. März 2012 an die Katholische Universität des Westens (Université catholique de l’ouest, UCO BN) in die Bretagne nach Guingamp zum „Sprachenfrühling“ (Printemps des langues).

Die Metropole an der Seine empfing uns mit strahlendem Sonnenschein. Unmittelbar nach der Landung in Orly-Sud erfolgte die erste sprachliche Übung. Ein Informationsstand musste gefunden werden, um sich nach dem Weg, Verkehrsverbindungen und Preisen zu unserer Unterkunft im 9. Arrondissement zu erkundigen.

Nach einem erlebnisreichen Wochenende wurden wir am Montagvormittag im Goethe-Institut Paris durch den Leiter der Bibliothek, Herrn Ulrich Ribbert, empfangen. Mit seinen Antworten auf ihre Fragen verdeutlichte er den Studenten, dass sie dank der Breite ihrer Ausbildung, dem Anforderungsprofil einer Einrichtung wie dem Goethe-Institut in hohem Maß entsprechen – eine für die Studenten der Freko 5 wichtige Aussage.Vom Bahnhof Montparnasse-Bienvenue ging es anschließend weiter mit dem TGV nach Guingamp, wo wir am Montagnachmittag herzlich von unseren Gastgebern der Seminargruppen „Angewandte Fremdsprachen“ (LEA 1 und LEA 2) begrüßt wurden. Nachdem wir kurz unser Gepäck abgestellt hatten, startete sofort ein intensives Programm:Begrüßung durch den Rektor der UCO, Herrn Olivier le Berre; Einführungskurs in die bretonische Sprache; Vernissage einer Ausstellung von lokalen Künstlern und zum Tagesausklang ein bretonischer Abend mit leckeren Crêpes und Galettes im „Café Balzac“, dem Studentenklub der UCO.

Der Dienstag brachte uns drei Höhepunkte: Unter Anleitung von Frau Maria Brismontier wurden am Vormittag 12 französische Spezialitäten für 20 Personen zubereitet, die wir uns gemeinsam mit der Universitätsleitung zu Mittag schmecken ließen.Am Nachmittag folgte die inzwischen schon legendäre Übung Simulation d’un entretien d’embauche, die den Adrenalinspiegel aller Studenten, wie in jedem Jahr, absolut in die Höhe schnellen ließ. Frau Koulmig Malrieu, die Leiterin der Abteilung „Angewandte Fremdsprachen“, und Frau Maïté Aupetit, Genralsekreärin der UCO, führten die fiktiven Einstellungsgespräche durch. Nach jedem Gespräch erfolgte eine Auswertung hinsichtlich der aufgetretenen sprachlichen Fehler und der Körpersprache der Kandidaten. Alle Studenten waren über den Ausgang der Gespräche sehr erleichtert und die Prüfer sehr angetan vom guten und sehr guten sprachlichen Niveau der Lovanier. Anschließend ging es zu einer Unternehmensführung in die Biscuiterie nach Belle-îsle-en-Terre und der Abend gehörte dann endlich unseren Gastgebern und ihren Gästen. Der Mittwoch war prall gefüllt mit einem ganztägigen Forum im Rathaus von Guingamp, in das wir voll eingebunden waren. Johann Malaki und Nathalie Dittmann hatten eine sehr gut besuchte „Einführung in die russische Sprache“ vorbereitet, die alle Teilnehmer dazu befähigte, sich am Ende kurz in Russisch vorzustellen. Es folgte ein Konversationskurs „Deutsch für Fortgeschrittene“, exklusiv für zwei Studentinnen der Gruppe LEA 1. Im Hinblick auf den im Januar 2013 bevorstehenden 50. Jahrestag des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages hielt anschließend Dr. Bernd Schmidt einen Vortrag zum Thema „Le Traité de l’Elysée - Ses origines et fruits dans le domaine de l’échange de jeunes et de l’enseignement de la langue française en Saxe“. Im Publikum waren dazu neben einer Vertreterin der UCO auch die Präsidentin der Association Saxe-Bretagne, Frau Ulrike Huet präsent.

Eine Wanderung entlang der einzigartigen rosa Granitküste stand am Donnerstagvormittag auf dem Programm. Im großen Hörsaal der Universität folgte am Nachmittag die Aufführung von 2 Theaterstücken durch die Studenten der UCO: ein Theaterstück in chinesischer Sprache (!) und die „Dreigroschenoper“ von Bertholt Brecht in drei Akten (1. Akt in Deutsch; 2. Akt in Englisch; 3. Akt in Spanisch). Wir waren alle schwer beeindruckt. Seinen Abschluss fand dieser Tag mit einem gemeinsamen Singen der Lovanier und unseren Gastgebern.

Wenngleich es am Freitagmorgen schon um 07.43 Uhr mit dem TGV nach Paris ging und trotz des Fluges von Paris nach Berlin kamen wir erst gegen 22.00 Uhr wieder in Leipzig an, zwar erschöpft, aber alle glücklich über die gemeinsamen Erlebnisse und die zahlreichen interkulturellen Erfahrungen.

Ganz ausdrücklich gedankt sei an dieser Stelle unseren französischen Gastgebern, den Seminargruppen LEA 1 und LEA 2, ihrer Deutschlehrerin Frau Maria Brismontier, der Leitung der UCO, dem deutsch-französischen Jugendwerk OFAJ/DFJW, dem Förderverein ProBildung e.V. und der Schulleitung der LOVANIA Akademie.

Dr. Bernd Schmidt
Leipzig, 25. März 2012
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. April 2012 um 06:40 Uhr
 
SBG-Newsletter 4/2012 des Präsidenten
Geschrieben von: Stefan Hesse   
Donnerstag, den 12. April 2012 um 06:33 Uhr

Eilmeldung

Liebe Mitglieder und Freunde der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft,
chers amis, chères amies,

nun schreibe ich Ihnen doch noch einen zweiten SBG-Newsletter VOR Ostern, aber es ist eine Eilmeldung, die Sie unbedingt bis Sonntag, den 1. April, gelesen haben müssen.  Denn an diesem Sonntag ab 19.45 Uhr strahlt ARTE die kulinarische Dokumentation „Zu Tisch im ... Finistère“ aus!

Zur Erinnerung: Das Finistère (lat.: finis terrae = das Ende der Welt) ist das westlichste Département unserer Partnerregion Bretagne. Es umfasst eine rund 1000 Kilometer lange Küste und in ihm haben sich noch am stärksten die „typisch“ bretonischen Kultur- und Sprachmerkmale erhalten. Es ist daher nicht zufällig, dass der soeben im Verlag Kiepenheuer & Wisch erschienene Kriminalroman „Bretonische Verhältnisse. Ein Fall für Kommissar Dupin“ von Jean-Luc Bannalec ebendort seine Handlung, nämlich im Süden, im Raum Concarneau und Pont-Aven, ansiedelt.

Auf der Seite 70f. dieses Krimis, der – wie Sie wissen – Gegenstand unseres derzeit laufenden Gewinnspiels ist (siehe unsere Internetseite!), finden Sie eine liebevoll-spöttische Beschreibung der Bretagne und der Bretonen aus dem Munde des Kommissars Dupin, der von Paris in die bretonische Provinz versetzt worden war und dessen urbretonische Sekretärin Nolwenn ihn „mit den – etwas schwierigeren – Zügen der Bretonen versöhnte, mit ihrem berüchtigten Eigensinn, ihrer Starköpfigkeit, ihrer Bauernschläue, ihrer Wortkargheit auf der einen und Geschwätzigkeit auf der anderen Seite. Oder auch mit der auf höchste ausgeprägten Vorliebe für bretonische Komparative und Superlative. Der größte Artischockenproduzent der Welt, die zweitgrößte Gezeitenstärke der Welt (bis vierzehn Meter!), die Region mit den meisten Trachten der Welt (sechsundsechzig und tausendzweihundert Unterarten), der größte Thunfischhafen Europas (Concarneau), die weltgrößte Menge an angelandetem Tang und Algen, die meistgelesene Tageszeitung Frankreichs (Ouest-France), die höchste Dichte historischer Denkmäler, die größte Anzahl von Fischkonservenherstellern der Welt, die meisten Seevogelarten Europas. Nicht zu vergessen natürlich die siebentausendsiebenhundert-siebzig Heiligen, die bis heute mehr oder minder aufwendig geehrt werden, für jedes erdenkliche Zipperlein einen. Heilige, von denen weder die Welt noch Gott je gehört hatten. Zuweilen waren es auch Zahlen, die an sich gar nicht so imposant wären, aber in einem emphatischen bretonischen Satz doch sehr so klangen; dass es zum Beispiel vier Millionen Bretonen gab oder dass die Bretagne ein Sechstel der Landfläche ausmachte – das war doch eher wenig, fand Dupin, was ja nicht schlimm war.“

Zu gerne würde ich weitere Textstellen zitieren, aber ich will Ihnen nicht die Lektüre dieses Buches abnehmen, noch weniger Ihnen die Lösung der Mordfälle verraten.

Apropos Gewinnspiel: Der Audio Verlag GmbH bringt den Kriminalroman „Bretonische Verhältnisse. Ein Fall für Kommissar Dupin“ als Hörbuch heraus und gibt den fünf Gewinnern unseres Gewinnspiels – die das Buch erhalten - je eine Hörbuch-CD  als Gewinn dazu! Mehr dazu erfahren Sie auf der Extra-Information auf unserer Internetseite.

Doch zurück zu ARTE und zu dem Grund, weshalb ich Ihnen diesen SBG-Newsletter als Eilsache zukommen lasse. Denn ab Samstag, den 7.  April, beginnen auf ARTE gleich mehrere Reihen, die uns über den ganzen Monat verteilt die verschiedensten französischen Regionen, darunter natürlich auch die Bretagne,  aus unterschiedlichen Blickwinkeln vorstellen. Ein schöner Vorgeschmack auf Ihre sommerlichen Reiseziele!

Den Auftakt bildet die je rund 50 Minuten dauernde Reihe „Belle France - Douces France(s)“, die „die schönsten Regionen Frankreichs in beeindruckenden Luftaufnahmen  und aus nächster Nähe“ (ARTE) zeigt.

  • Es geht los am Samstag, 07.04.:
  • 10.35 Uhr: Belle France: Centre
  • 11.25 Uhr: Belle France: Die Normandie
  • 12.20 Uhr: Belle France: Midi-Pyrénées
  • 13.15 Uhr: Belle France: Das Elsass
  • 14.50 Uhr: Belle France: Die Auvergne
  • 15.40 Uhr: Belle France: Aquitanien
  • 16.35 Uhr: Belle France: Das Burgund

Weiter am Oster-Sonntag, 08.04.:

  • 12.25 Uhr: Belle France: Rhône-Alpes
  • 13.20 Uhr: Belle France: Die Bretagne
  • 14.10 Uhr: Belle France: Die Provence

Und schon ab Oster-Montag strahlt ARTE eine andere, neue Reihe, je 43 Minuten, mit dem Titel „Frankreich – Wild und schön – La France sauvage“ aus. Darin führt uns die Schauspielerin Senta Berger als Sprecherin durch zehn Regionen Frankreichs. Den Auftakt bildet die Bretagne!

  • Oster-Montag, 09.04., 19.30 Uhr: Frankreich – Wild und schön: Die Bretagne, zwischen Fels und Ozean
  • Dienstag, 10.04., 19:30 Uhr: Frankreich – Wild und schön: Die Provence, Reich der Sonne
  • Mittwoch, 11.04., 19.30 Uhr: Frankreich – Wild und schön: Die Vogesen, geheimnisvoller Wald
  • Donnerstag, 12.04., 19.30 Uhr: Frankreich – Wild und schön: Die Nordküste, Paradies der Vögel
  • Freitag, 13.04., 19:30m Uhr: Frankreich – Wild und schön: Die Alpen, Gipfel der Extreme
  • Montag, 16.04., 19.30 Uhr: Frankreich – Wild und schön: Korsika, Schätze am Meeresgrund
  • Dienstag, 17.04., 19:30 Uhr: Frankreich – Wild und schön: Die Loire, der ungezähmte Fluss
  • Mittwoch, 18.04., 19.30 Uhr: Frankreich – Wild und schön: Die Brenne, Land der tausend Teiche
  • Donnerstag, 19.04., 19.30 Uhr: Frankreich – Wild und schön: Das Burgund, der Reichtum der Hecken
  • Freitag, 20.04., 19.30 Uhr: : Frankreich – Wild und schön: Ile-de-France, grün im Großstadtdschungel

Den Abschluss dieser Regionenschau bildet die ARTE-Sendung „Landträume – Campagne de rêve“ am Samstag, 21.04., 17.00 Uhr, die uns die Normandie vorstellt.

Alle genannten Sendungen werden an anderen Tagen wiederholt, doch die Termine für diese Wiederholungen können Sie selbst im ARTE-Programm unter der Adresse <http://www.arte.tv/de/Programm/242.html> erfragen. Das Programm gibt es auch in französischer Sprache <http://www.arte.tv/fr/Programmes/242.html>; dort werden Sie entdecken, dass die ARTE-Sendezeiten in Frankreich sich nicht immer mit den ARTE-Sendezeiten in Deutschland decken.

Natürlich werden Sie gerade auf ARTE etliche Sendungen entdecken, die sich mit den französischen Präsidentschaftswahlen befassen. Behalten Sie also den 22. April im Auge, Tag des ersten Wahlgangs.  Wie Sie wissen, wird der französische Staatspräsident direkt vom Volk gewählt. Erhält bei diesem ersten Wahlgang kein Kandidat die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen, gibt es eine Stichwahl. Diese ist für den 6. Mai vorgesehen.

Am 19. März 2012 hatte der französische Verfassungsrat (Conseil constitutionnel) die Liste der zehn Kandidaten veröffentlicht, welche die Voraussetzung für die Zulassung, insbesondere den Nachweis über 500 Unterstützerunterschriften gewählter Mandatsträger, erfüllt haben.  In alphabetischer Reihenfolge sind dies:

  • Nathalie Arthaud (Lutte ouvrière/ LO)
  • François Bayrou (Mouvement démocrate/ MoDem))
  • Jacques Cheminade (Solidarité et Progrès)
  • Nicolas Dupont-Aignan (Debout la République)
  • François Hollande (Parti Socialiste/P S)
  • Eva Joly (Europe Écologie-Les Verts)
  • Marine Le Pen (Front National/ FN)
  • Jean-Luc Mélenchon (Front de gauche)
  • Philippe Poutou (Nouveau parti anticapitaliste/ NPA)
  • Nicolas Sarkozy (Union pour un mouvement populaire/ UMP)

Bekanntlich wird sich das Rennen zwischen den zwei Hauptkandidaten entscheiden, dem amtieren Staatspräsidenten Sarkozy und seinem sozialistischen Herausforderer François Hollande! Ich werde diese Wahlen an anderer Stelle in anderen Rahmen kommentieren; in einem nächsten SBG-Newsletter wäre allerdings eine Analyse des Wahlverhaltens der Bretonen angebracht; vielleicht liefern uns unsere Freunde in der Bretagne die dazu notwendigen Informationen. Unseren im Raum Dresden und Leipzig ansässigen Mitgliedern empfehle ich die an den dortigen Französischen Kulturinstituten in diesen Wochen stattfindenden Informationsveranstaltungen über den französischen Präsidentschaftswahlkampf bzw. über die aktuelle politische Lage in Frankreich. Zugang über das interaktive Internetportal <http://www.institutfrancais.de> !

Zum Schluss noch eine aktuelle Nachricht aus dem Raum Leipzig. Unser SBG-Mitglied Dr. Bernd Schmidt, Dozent für Wirtschaftsfranzösisch und Berufspraktische Orientierung an der LOVANIA Akademie für Sprachen, Wirtschaft & Management in Leipzig und Vorsitzender der Vereinigung der Französischlehrer Sachsen, übermittelte uns einen Bericht über den jüngsten, 4. Studentenaustausch zwischen der LOVANIA Akademie Leipzig und der Katholischen Universität des Westens Bretagne (Université catholique de l’ouest, UCO BN). Die Begegnung fand diesmal in Guingamp, der bretonischen Partnerstadt der sächsischen Gemeinde Aue, statt Den Bericht füge ich diesem SBG-Nesletter gerne bei und danke Dr. Schmidt auf diesem Wege für seine Rückmeldung.

Ich wünsche Ihnen nochmals Frohe Ostern - Joyeuses Pâques - Amzer fask !

Herzliche Grüße - Bien cordialement - Gwellañ gourc´hemennoù!

Ihr

Prof. Dr. Dr. h.c. Ingo Kolboom

Präsident der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft e.V.

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Sächsisch-Bretonische Gesellschaft e.V.
c/o  Prof. Dr. Dr. h.c. Ingo Kolboom
Institut für Romanistik, TU Dresden
01062 Dresden
Tel.: 0351/463-32038, Fax: 0351/463-37708
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Internet: www.sachsen-bretagne.de

Eilmeldung

Liebe Mitglieder und Freunde der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft,

chers amis, chères amies,

nun schreibe ich Ihnen doch noch einen zweiten SBG-Newsletter VOR Ostern, aber es ist eine Eilmeldung, die Sie unbedingt bis Sonntag, den 1. April, gelesen haben müssen. Denn an diesem Sonntag ab 19.45 Uhr strahlt ARTE die kulinarische Dokumentation „Zu Tisch im ... Finistère“ aus!

Zur Erinnerung: Das Finistère (lat.: finis terrae = das Ende der Welt) ist das westlichste Département unserer Partnerregion Bretagne. Es umfasst eine rund 1000 Kilometer lange Küste und in ihm haben sich noch am stärksten die „typisch“ bretonischen Kultur- und Sprachmerkmale erhalten. Es ist daher nicht zufällig, dass der soeben im Verlag Kiepenheuer & Wisch erschienene Kriminalroman „Bretonische Verhältnisse. Ein Fall für Kommissar Dupin“ von Jean-Luc Bannalec ebendort seine Handlung, nämlich im Süden, im Raum Concarneau und Pont-Aven, ansiedelt.

Auf der Seite 70f. dieses Krimis, der – wie Sie wissen – Gegenstand unseres derzeit laufenden Gewinnspiels ist (siehe unsere Internetseite!), finden Sie eine liebevoll-spöttische Beschreibung der Bretagne und der Bretonen aus dem Munde des Kommissars Dupin, der von Paris in die bretonische Provinz versetzt worden war und dessen urbretonische Sekretärin Nolwenn ihn „mit den – etwas schwierigeren – Zügen der Bretonen versöhnte, mit ihrem berüchtigten Eigensinn, ihrer Starköpfigkeit, ihrer Bauernschläue, ihrer Wortkargheit auf der einen und Geschwätzigkeit auf der anderen Seite. Oder auch mit der auf höchste ausgeprägten Vorliebe für bretonische Komparative und Superlative. Der größte Artischockenproduzent der Welt, die zweitgrößte Gezeitenstärke der Welt (bis vierzehn Meter!), die Region mit den meisten Trachten der Welt (sechsundsechzig und tausendzweihundert Unterarten), der größte Thunfischhafen Europas (Concarneau), die weltgrößte Menge an angelandetem Tang und Algen, die meistgelesene Tageszeitung Frankreichs (Ouest-France), die höchste Dichte historischer Denkmäler, die größte Anzahl von Fischkonservenherstellern der Welt, die meisten Seevogelarten Europas. Nicht zu vergessen natürlich die siebentausendsiebenhundert-siebzig Heiligen, die bis heute mehr oder minder aufwendig geehrt werden, für jedes erdenkliche Zipperlein einen. Heilige, von denen weder die Welt noch Gott je gehört hatten. Zuweilen waren es auch Zahlen, die an sich gar nicht so imposant wären, aber in einem emphatischen bretonischen Satz doch sehr so klangen; dass es zum Beispiel vier Millionen Bretonen gab oder dass die Bretagne ein Sechstel der Landfläche ausmachte – das war doch eher wenig, fand Dupin, was ja nicht schlimm war.“

Zu gerne würde ich weitere Textstellen zitieren, aber ich will Ihnen nicht die Lektüre dieses Buches abnehmen, noch weniger Ihnen die Lösung der Mordfälle verraten.

Apropos Gewinnspiel: Der Audio Verlag GmbH bringt den Kriminalroman „Bretonische Verhältnisse. Ein Fall für Kommissar Dupin“ als Hörbuch heraus und gibt den fünf Gewinnern unseres Gewinnspiels – die das Buch erhalten - je eine Hörbuch-CD als Gewinn dazu! Mehr dazu erfahren Sie auf der Extra-Information auf unserer Internetseite.

Doch zurück zu ARTE und zu dem Grund, weshalb ich Ihnen diesen SBG-Newsletter als Eilsache zukommen lasse. Denn ab Samstag, den 7. April, beginnen auf ARTE gleich mehrere Reihen, die uns über den ganzen Monat verteilt die verschiedensten französischen Regionen, darunter natürlich auch die Bretagne, aus unterschiedlichen Blickwinkeln vorstellen. Ein schöner Vorgeschmack auf Ihre sommerlichen Reiseziele!

Den Auftakt bildet die je rund 50 Minuten dauernde Reihe „Belle France - Douces France(s)“, die „die schönsten Regionen Frankreichs in beeindruckenden Luftaufnahmen und aus nächster Nähe“ (ARTE) zeigt.

Es geht los am Samstag, 07.04.:

10.35 Uhr: Belle France: Centre

11.25 Uhr: Belle France: Die Normandie

12.20 Uhr: Belle France: Midi-Pyrénées

13.15 Uhr: Belle France: Das Elsass

14.50 Uhr: Belle France: Die Auvergne

15.40 Uhr: Belle France: Aquitanien

16.35 Uhr: Belle France: Das Burgund

Weiter am Oster-Sonntag, 08.04.:

12.25 Uhr: Belle France: Rhône-Alpes

13.20 Uhr: Belle France: Die Bretagne

14.10 Uhr: Belle France: Die Provence

Und schon ab Oster-Montag strahlt ARTE eine andere, neue Reihe, je 43 Minuten, mit dem Titel „Frankreich – Wild und schön – La France sauvage“ aus. Darin führt uns die Schauspielerin Senta Berger als Sprecherin durch zehn Regionen Frankreichs.

Den Auftakt bildet die Bretagne!

Oster-Montag, 09.04., 19.30 Uhr: Frankreich – Wild und schön: Die Bretagne, zwischen Fels und Ozean

Dienstag, 10.04., 19:30 Uhr: Frankreich – Wild und schön: Die Provence, Reich der Sonne

Mittwoch, 11.04., 19.30 Uhr: Frankreich – Wild und schön: Die Vogesen, geheimnisvoller Wald

Donnerstag, 12.04., 19.30 Uhr: Frankreich – Wild und schön: Die Nordküste, Paradies der Vögel

Freitag, 13.04., 19:30m Uhr: Frankreich – Wild und schön: Die Alpen, Gipfel der Extreme

Montag, 16.04., 19.30 Uhr: Frankreich – Wild und schön: Korsika, Schätze am Meeresgrund

Dienstag, 17.04., 19:30 Uhr: Frankreich – Wild und schön: Die Loire, der ungezähmte Fluss

Mittwoch, 18.04., 19.30 Uhr: Frankreich – Wild und schön: Die Brenne, Land der tausend Teiche

Donnerstag, 19.04., 19.30 Uhr: Frankreich – Wild und schön: Das Burgund, der Reichtum der Hecken

Freitag, 20.04., 19.30 Uhr: : Frankreich – Wild und schön: Ile-de-France, grün im Großstadtdschungel

Den Abschluss dieser Regionenschau bildet die ARTE-Sendung „Landträume – Campagne de rêve“ am Samstag, 21.04., 17.00 Uhr, die uns die Normandie vorstellt.

Alle genannten Sendungen werden an anderen Tagen wiederholt, doch die Termine für diese Wiederholungen können Sie selbst im ARTE-Programm unter der Adresse <http://www.arte.tv/de/Programm/242.html> erfragen. Das Programm gibt es auch in französischer Sprache <http://www.arte.tv/fr/Programmes/242.html>; dort werden Sie entdecken, dass die ARTE-Sendezeiten in Frankreich sich nicht immer mit den ARTE-Sendezeiten in Deutschland decken.

Natürlich werden Sie gerade auf ARTE etliche Sendungen entdecken, die sich mit den französischen Präsidentschaftswahlen befassen. Behalten Sie also den 22. April im Auge, Tag des ersten Wahlgangs. Wie Sie wissen, wird der französische Staatspräsident direkt vom Volk gewählt. Erhält bei diesem ersten Wahlgang kein Kandidat die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen, gibt es eine Stichwahl. Diese ist für den 6. Mai vorgesehen.

Am 19. März 2012 hatte der französische Verfassungsrat (Conseil constitutionnel) die Liste der zehn Kandidaten veröffentlicht, welche die Voraussetzung für die Zulassung, insbesondere den Nachweis über 500 Unterstützerunterschriften gewählter Mandatsträger, erfüllt haben. In alphabetischer Reihenfolge sind dies:

Bekanntlich wird sich das Rennen zwischen den zwei Hauptkandidaten entscheiden, dem amtieren Staatspräsidenten Sarkozy und seinem sozialistischen Herausforderer François Hollande! Ich werde diese Wahlen an anderer Stelle in anderen Rahmen kommentieren; in einem nächsten SBG-Newsletter wäre allerdings eine Analyse des Wahlverhaltens der Bretonen angebracht; vielleicht liefern uns unsere Freunde in der Bretagne die dazu notwendigen Informationen. Unseren im Raum Dresden und Leipzig ansässigen Mitgliedern empfehle ich die an den dortigen Französischen Kulturinstituten in diesen Wochen stattfindenden Informationsveranstaltungen über den französischen Präsidentschaftswahlkampf bzw. über die aktuelle politische Lage in Frankreich. Zugang über das interaktive Internetportal <http://www.institutfrancais.de> !

 

Zum Schluss noch eine aktuelle Nachricht aus dem Raum Leipzig. Unser SBG-Mitglied Dr. Bernd Schmidt, Dozent für Wirtschaftsfranzösisch und Berufspraktische Orientierung an der LOVANIA Akademie für Sprachen, Wirtschaft & Management in Leipzig und Vorsitzender der Vereinigung der Französischlehrer Sachsen, übermittelte uns einen Bericht über den jüngsten, 4. Studentenaustausch zwischen der LOVANIA Akademie Leipzig und der Katholischen Universität des Westens Bretagne (Université catholique de l’ouest, UCO BN). Die Begegnung fand diesmal in Guingamp, der bretonischen Partnerstadt der sächsischen Gemeinde Aue, statt Den Bericht füge ich diesem SBG-Nesletter gerne bei und danke Dr. Schmidt auf diesem Wege für seine Rückmeldung.

Ich wünsche Ihnen nochmals Frohe Ostern - Joyeuses Pâques - Amzer fask !

 

Herzliche Grüße - Bien cordialement - Gwellañ gourc´hemennoù!

Ihr

 

Prof. Dr. Dr. h.c. Ingo Kolboom

Präsident der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft e.V.

---------------------------------------

Sächsisch-Bretonische Gesellschaft e.V.

c/o Prof. Dr. Dr. h.c. Ingo Kolboom

Institut für Romanistik, TU Dresden

01062 Dresden

Tel.: 0351/463-32038, Fax: 0351/463-37708

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Internet: www.sachsen-bretagne.de

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. April 2012 um 06:44 Uhr
 
Gewinnspiel: Bretonische Verhältnisse
Geschrieben von: Stefan Hesse   
Donnerstag, den 08. März 2012 um 07:01 Uhr

UPDATE!

Die Bretagne in handlicher Buchform. Der Kiwi Verlag hat zum 12.03.2012 ein neues Buch über Kommissar Dupin auf den Markt gebracht.

Ein unwiderstehlicher Krimi aus der hochsommerlichen Bretagne – ein neuer Kommissar betritt die Bühne: Georges Dupin

Ein merkwürdiger Mord in französischer Sommeridylle, eine große Familientragödie und ein verblüffendes Geheimnis – willkommen in der Bretagne!Der erste Fall für Kommissar Dupin, eigensinniger Pinguinliebhaber und koffeinabhängig, gebürtiger Pariser und zwangsversetzt ans Ende der Welt. An einem heißen Julimorgen kurz vor der Hochsaison geschieht im pittoresken Künstlerdorf Pont Aven ein mysteriöser Mord: Pierre-Louis Pennec, der hochbetagte Inhaber des legendären Hotels Central, das schon Gauguin und andere große Künstler beherbergte, wird brutal erstochen. Wer ermordet einen 91-Jährigen und warum? Was ist in den letzten Tagen des Hotelbesitzers vorgefallen? Als kurz darauf eine zweite Leiche an der bretonischen Küste aufgefunden wird, realisiert Georges Dupin, dass er es mit einem Fall ungeahnten Ausmaßes zu tun hat. Währendsich der Druck von Seiten der Öffentlichkeit verschärft und die kapriziösen Dorfbewohner beharrlich schweigen, begibt sich Dupin auf die Suche nach dem Mordmotiv – und kommt im Dickicht der bretonischen Verhältnisse einem spektakulären Geheimnis auf die Spur …Ein Kommissar von Maigret-Kaliber; ein Kriminalroman voller überraschender Wendungen, hochspannend, feinsinnig und klug. Durchzogen von hintergründigem Humor und dabei atmosphärisch so eindrücklich, dass man als Leser sofort selbst durch die engen Gassen des Dorfes flanieren, die Atlantikluft riechen und über die bretonischen Eigenarten schmunzeln möchte. Eine Krimisternstunde – nicht nur für Frankreichfans!

»›Bretonische Verhältnisse‹ ist ungewöhnlich spannend, voller Atmosphäre, mit einem grundsympathischen Ermittler, dessen Ecken und Kanten den Leser sofort für ihn einnehmen.« (Tilman Spreckelsen, Redakteur der FAZ)

»Ich habe die Bretagne, wie ich sie kenne und liebe, darin wiedergefunden. Einen nächsten Band würde ich mir sofort kaufen.« (Andreas Eschbach)

Ich hatte die Gelegenheit, bereits ein Vorexemplar zu lesen und muss sagen, es ist ein atmosphärischer Krimi, der sich sehr gut lesen lässt.

Unser Gewinnspiel:

Zuerst danken wir dem Verlag Kiepenheuer Witsch GmbH & Co KG für sein Engagement, der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft e.V 5 Exemplare zur Verfügung zu stellen. UPDATE: Vor wenigen Tagen informierte uns Der Audio Verlag GmbH, dass Sie uns 5 Hörbücher (Audio-CDs), gesprochen von dem Schauspieler Gerd Wameling, zur Verfügung stellen. Ganz lieben Dank dafür!

Bitte schreiben Sie uns dafür über unser Kontaktformular, was Sie an der Bretagne interessant finden.

Kennwort: "Gewinnspiel: Bretonische Verhältnisse"

Einsendeschluss ist der 16.April 2012

Teilnahmebedingungen siehe unten.

 

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Jean-Luc Bannalec

Bretonische Verhältnisse
Ein Fall für Kommissar Dupin
ISBN: 978-3-462-04406-5
Erscheinungsdatum: 12. März 2012
304 Seiten, Broschur
Lieferbar Euro (D) 14,99 | sFr 21,90 | Euro (A) 15,50

 

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Jean-Luc Bannalec: Bretonische Verhältnisse. Ein Fall für Kommissar Dupin
Gekürzte Lesung mit Gerd Wameling
5 CDs | 400 min
19,99 Euro | CH 30,50 SFr
ISBN 978-3-86231-155-2
Erscheinungstermin: 1. April 2012

mehr Informationen...

Teilnahmebedingungen:

Mit der Teilnahme an diesem Gewinnspiel akzeptiert der Benutzer diese Teilnahmebedingungen. Veranstalter dieses Gewinnspiels ist die Sächsisch-Bretonische Gesellschaft e.V. Das Gewinnspiel findet im Zeitraum vom 12.03.2012 bis zum 16.04.2012 statt. Die Teilnahme ist nur über das Kontaktformular auf www.sachsen-bretagne.de möglich.


Pro Person ist nur eine Teilnahme möglich. Die Gewinner werden per Los ermittelt und bis zwei Wochen nach Ende des Gewinnspiels per Email benachrichtigt.

Zur Teilnahme berechtigt sind Personen mit Wohnsitz in Deutschland, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Eine Barauszahlung der Gewinne ist ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ihre persönlichen Daten werden ausschließlich zur Ermittlung und Benachrichtigung im Gewinnfalle erhoben und nur bis zum Ende des Gewinnspiels gespeichert. Ihre Daten werden zu keinen anderen als diesen Zwecken verwendet. Weitere Hinweise zur Speicherung Ihrer Daten erhalten Sie in unserem Impressum unter „Datenschutz“.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 05. April 2012 um 07:04 Uhr
 
Deutsch-Französisches Fussballspiel am 30. April in Wurzen
Geschrieben von: Stefan Hesse   
Montag, den 12. März 2012 um 19:04 Uhr

Gerade reingekommen, und sicherlich für den einen oder anderen interessant:

Thomas Nikoleit schreibt:

Obwohl Longjumeau nicht in der Bretagne liegt, möchte ich Sie über das bevortsehende Ereignis in Kenntnis setzen, da es sich um eine deutsch französische Sportveranstaltung handelt:

Am 30.April 2012 findet in Wurzen das Fußballspiel

ATSV Frisch Auf Wurzen - FC Longjumeau

statt.

Vielleicht haben Sie in Ihrem Verein ein paar Sportbegeisterte, die sich ein solches Sportereignis mit französischer Beteiligung nicht entgehen lassen wollen. Über Unterstützung vom Spielfeldrand würden sich unsere französischen Gäste sicher sehr freuen. Zudem ist die Kleinstadt Wurzen mit Sicherheit auch eine Reise wert und so ließen sich sicherlich eine Stadtbesichtigung mit einem Besuch des Fußballspiels gut miteinander verbinden.

Also den 30. April vormerken uns auf nach Wurzen!

Über eine kurze Information, ob sich Interessenten unter Ihren Mitgliedern befinden, würde ich mich sehr freuen.

Vielleicht sieht man sich ja!

Mit freundlichen Grüßen und à bientôt!

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 12. März 2012 um 19:50 Uhr
 
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